Mecklenburger Buchverlag

Mitteleuropa — Handbuch zur Geschichte Drucken E-Mail

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Dieses Buch ist das Gedächtnis über 2000 Jahre Geschehnisse in Mitteleuropa, geordnet nach Jahreszahlen und ohne Wertung, weshalb Sie die Ereignisse in den einzelnen Ländern mit einander vergleichen können.

Die Ordnung des Inhaltes: Ausführliches Vorwort des Autoren | Weltreligionen | Veränderungen in Mitteleuropa | Ursprung der Staaten | Historische Epochen in Europa (Übersicht) | Landkartenverzeichnis | Zeit-Geschehen (Geschichtsabläufe nach Jahreszahlen)

Autoren: Günter Lehmann
und Hans-Dieter Glatz

1300 Seiten,
Hardcover,
Fadenheftung,
ISBN 978-3-9812309-0-1

Preis/Stück
35,00 €
Menge

Im Zentrum des Nachschlagewerks steht die Geschichte des geografischen Mitteleuropas vom Beginn unserer Zeitrechnung bis zum Jahr 2000. Es enthält eine Fülle detailliert aufgeführter Daten und sorgfältig recherchierter Fakten zu historischen Ereignissen, Abläufen, Personen, Institutionen in einer Kompaktheit, wie sie sonst kaum zu finden ist.

 

Die Informationen sind chronologisch und zugleich nach Ländern und Gebieten in alphabetischer Reihenfolge geordnet. Das ermöglicht eine schnelle, einfache Orientierung.
Damit stellt das Nachschlagewerk eine wichtige umfassende und praktisch zu handhabende Übersicht zu 2000 Jahren Geschichte Mitteleuropas dar. Ihr sind Erläuterungen zu Weltreligionen, zu bedeutenden Veränderungen in Mitteleuropa während des Mittelalters und zum Ursprung der mitteleuropäischen Staaten vorangestellt.
Das Handbuch enthält 65 hochwertige Landkarten zur Geschichte. Es richtet sich an den Studierenden und den Lehrenden wie auch den historisch interessierten Leser.
Von besonderer Bedeutung ist es für Entscheidungsträger in Wirtschaft, Politik, Kultur ...

Allzu leicht gerät aus dem Blick, dass der politisch motivierte Begriff »Osteuropa« Staaten meint, die in der Mitte des Kontinents liegen.
Das Nachschlagewerk »Mitteleuropa – Handbuch zur Geschichte« bezieht sich ganz bewusst auf Gebiete, die im politischen Sinn osteuropäische sind, und auf deren Umgebung,
da die Europäische Union in den vergangenen Jahren hauptsächlich in Richtung Osten erweitert wurde:
auf die Gebiete vom heutigen Frankreich bis Russland und bis zur Ukraine, von Skandinavien bis Bulgarien.

Eine Vielzahl der neuen Mitgliedsstaaten gehörte während des 20. Jahrhunderts zur kommunistischen Einflusssphäre, in der eine ideologiefreie Geschichtsforschung und eine ebensolche Aneignung von Wissen zur Geschichte kaum möglich gewesen waren.
Die jahrzehntelange Trennung der Welt in West und Ost führte auf beiden Seiten zu ungenauen Einschätzungen und Bewertungen und zu Vorurteilen.
Das Handbuch zur Geschichte Mitteleuropas ermöglicht ein vorurteilsfreies Studium der gemeinsamen Geschichte der europäischen Völker, um die Kulturen und Befindlichkeiten der Nachbarn besser verstehen zu können, Voreingenommenheiten, Hemmschwellen, Berührungsängste abzubauen und Gemeinsames zu betonen.

Die Autoren

Günter Lehmann

ist Schriftsteller. Er war 1997 Initiator des Internationalen Vereins zur Verbreitung der Geschichte Mitteleuropas e. V. , in dem er Vorstandsmitglied ist.
Im Berufsleben war er zuletzt Autor, Regisseur und Inhaber einer Künstleragentur.

Hans-Dieter Glatz

ist Großhandelskaufmann. Er ist Inhaber zweier Geschäfte. Dem Verein zur Verbreitung der Geschichte Mitteleuropas gehört Hans-Dieter Glatz seit Gründung an.

Dr. Silvio Pankratz

ist Germanist und Kunstgeschichtler sowie Mitbegründer und Vorsitzender des Internationalen Vereins zur Verbreitung der Geschichte Mitteleuropas e. V.
vom Jahre 0001 bis 2000 nach Christus

Länder und Gebiete

Böhmen, Bosnien-Herzegowina, Brandenburg, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Jugoslawien, Kroatien, Lettland, Litauen, Mazedonien, Norwegen, Österreich, Polen, Pommern, Preußen, Rumänien, Russland, Sachsen, Schlesien, Schweden, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Tschechoslowakei, Ukraine, Ungarn, Weißrussland

Kommentare zum Buch:

Estland, Tschechien, Kosovo, Mecklenburg, Montenegro – einige wenige Stichworte, Länder, Herrschaftsgebiete, Staaten in Europa, Namen, die für Veränderungen in den letzten 20 Jahren auf der europäischen Landkarte stehen, aber auch für das Auftauchen aus dem Dunkel der Geschichte, denn keine einzige Veränderung gibt es ohne Vorgeschichte. Heute blickt ganz Europa mehr nicht nur auf den Westen des Kontinents, sondern in die Mitte, nach Osten und Südosten. Daher ist das Buch »MITTELEUROPA – Handbuch zur Geschichte« nicht nur seit langem ein Desiderat für den Fachhistoriker, sondern fast noch mehr für den civis Europaeus, den bewusst lebenden Bürger Europas, der seine eigene Zeit, seine eigene Umwelt, seine Nachbarn, auch vielleicht die etwas weiter entfernten, verstehen und würdigen will. Dass fundierte Kenntnisse über gleichzeitige Abläufe von Ereignissen dem Lehrer und Schüler, dem Dozenten und Studenten nutzen, versteht sich von selbst. Wichtig istfür alle, dass hier der Blick geweitet wird, dass hier Verstehen und Verständnis für das historisch gewachsene Mittel- und Osteuropa erwächst.

Clemens Krause

Historiker, Studiendirektor a. D., Lehrer des Jahres 2003 in Tallinn


Ich halte das von Günter Lehmann, zusammen mit Herrn Glatz und Herrn Dr. Pankratz erarbeitete Buch »MITTELEUROPA – Handbuch zur Geschichte« nicht nur für ein Lexikon, das in umfassender Weise über die Geschichte der Staaten Mitteleuropas informiert, sondern auch für ein Nachschlagewerk, das in seiner Kombination aus chronologischem Aufbau und Überblickstexten einen schnellen Zugriff zu sachlich verlässlichen Informationen über wichtige historische Ereignisse, historische Prozesse und Zusammenhänge sowie bedeutende historische Persönlichkeiten vermittelt. Insofern ist es besonders für den historisch interessierten »Laien« eine wahre Fundgrube. Angesichts der Bedeutung, die die Staaten des östlichen Mitteleuropas im Zusammenhang mit der erweiterten Europäischen Union bekommen haben, sind historische Kenntnisse über diese Staaten für das Zusammenwachsen Europas und für das gegenseitige Verständnis von besonderer Bedeutung. Hier kann das Handbuch eine Basis bilden und – im besten Sinne – aufklärerisch wirken. Götz Schwarzrock Cornelsen Verlag Berlin, Redaktionsleiter Gesellschaftswissenschaften

 

Immer wieder wird in relativ kurzen Zeitintervallen aus gegebenem Anlass (z. B. EU-Vertrag von Maastricht 1992, Einführung des EURO als gemeinsamer Währung zum 1. Januar 2002, die (Ost) Erweiterung der EU zum 1. Mai 2004 und 1. Januar 2007 und Wahlen zum Europäischen Parlament) für die europäische Einheit geworben. Lichte Visionen für dieses Europa zu entwerfen ist ebenso verbreitet wie zu warnen und Vorurteile zu schüren. Wer jedoch tragfähig die Zukunft gestalten möchte, der darf den Rückblick in die Geschichte nicht scheuen. Die Kenntnis der Geschichte mit all ihren Zusammenhängen macht weniger anfällig gegen irreale Utopien, die uns weismachen wollen, alles sei determiniert und müsse zwangsläufig ein bestimmtes Ende nehmen. Sie kann aber auch davor schützen, zu schnell aufzugeben und uns trotz Misserfolgen einen langen Atem und Gelassenheit geben. In der Geschichte gibt es ein Auf und Ab, Katastrophen, aber auch Sternstunden und wunderbare Wendungen. Den Autoren vorliegenden Kompendiums, Günter Lehmann und Hans-Dieter Glatz, die die Idee hierzu hatten und sich an die langjährige Kleinarbeit der Ausführung machten, gebührt Dank. Dem Leser zum Nutzen.

Heinrich-Christian Kuhn

Philosoph und Theologe, Landeszentrale für politische Bildung Schwerin


 

Der einst durchaus bekannte Begriff »Zwischeneuropa« ist aus vielerlei Gründen irgendwie unmodern geworden. Das vom Mecklenburger Buchverlag herausgegebene Handbuch zur Geschichte Mitteleuropas könnte diesem Wort zu neuer zeitgeschichtlicher Bedeutung verhelfen: es verwebt in einer bemerkenswerten »geohistorischen« Gesamtschau vor allem auch die sich in Osteuropa und Südeuropa unabhängig von zentraleuropäischen Bestrebungen einem gemeinsamen Haus entgegenwachsenden Strömungen zu einem im Sinne des Wortes »mitteleuropäischen Ganzen«. Die Geschichte dessen, was wir heute als »Europäische Union« bezeichnen, ist wahrlich nicht nur die Geschichte Kerneuropas oder der Montanunion, sondern die Summe einer Vielzahl sich überlagernder, sich zu einer Einheit hinzentrierender historischer Strömungen.

Der sehr umfangreiche Band umfasst das wichtigste Geschehen von rund 2000 Jahren und von rund 30 Staaten von Finnland im Norden und Mazedonien im Süden, von Deutschland im Westen und Polen, Weißrussland und der Ukraine im Osten. Einige Länder wie Pommern, Sachsen, Schlesien und Böhmen sind besonders erfasst und dargestellt.

Für diesen für das heutige und künftige Europa so wichtigen - und in dieser Art bisher kaum je dargestellten - Raum werden hier die wichtigsten historischen Fakten aufbereitet. Das ist nicht nur für den historisch interessierten Laien und das allgemeine »Europagefühl« von Bedeutung, sondern auch und vor allem für Historiker, die neben ihren spezifischen Forschungen auch Ausblicke über den zentraleuropäischen Tellerrand auf andere Länder machen wollen und im entsprechenden Kontext wohl auch machen sollten.

Der Band bietet also insgesamt eine ausgezeichnete Übersicht für eine in dieser Form bisher in der historischen Gesamtschau eher vernachlässigten, nichtsdestoweniger für die Geschichte Europas enorm wichtigen Länder-Gruppe.

Dieser wertvolle »Daten- und Faktenspeicher« wird überdies nicht nur durch eine Fülle ausgezeichneter Karten ergänzt, sondern auch durch gelegentliche unkonventionelle Wertungen, die zu mancher historisch-politischen Entwicklung einen neuen Zugang eröffnen.

Prof. Harry Slapnicka

Wegbereiter der österreichischen Zeitgeschichte

 

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